Seerose

Seerose

Seerose

Wasserrose
Im waldgeschützten Grunde
ein stiller Weiher ruht,
Von Abendsonnenstrahlen
glimmt rosigroth die Fluth,
Viel breite glänzende Blätter,
die schwimmen auf dem Teich
Und träumend schließt die Krone
die Wasserrose bleich.
– Gaudy, Franz Bernhard Heinrich Wilhelm Freiherr von
(19.4.1800 – 1840)

Nahrungsaufnahme

Schmetterling auf Löwenzahn bei Nahrungsaufnahme

Nahrungsaufnahme

Wenn ich gut gegessen habe, ist meine Seele stark und unerschütterlich; daran kann auch der schwerste Schicksalsschlag nichts ändern.
– Jean Baptiste Molière
(1622 – 1673), eigentlich Jean-Baptiste Poquelin, französischer Komödiendichter und Schauspieler

Andrang wie beim Winterschlussvberkauf

Möwentreffpunkt am Rhein in Rodenkirchen

Möwentreffpunkt

Möwe Jonathan
Der ganze Körper ist von einer Flügelspitze zur anderen nichts anderes als Gedanke. Geist in sichtbarer Gestalt. Durchbrecht die Beschränktheit eures Denkens, und ihr zerbrecht damit auch die Fesseln des Körpers.

– Richard Bach

Sommer, blauer Himmel und Ringelnatz

Mohn und blauer Himmel

Sommer und Mohn. Mohn und Sommer. Beides gehört für mich zusammen. Dazu das Gedicht von Joachim Ringelnatz „Morgenwonne“ und der Tag beginnt perfekt!

Morgenwonne

Ich bin so knallvergnügt erwacht.
Ich klatsche meine Hüften.
Das Wasser lockt. Die Seife lacht.
Es dürstet mich nach Lüften.
Ein schmuckes Laken macht einen Knicks
und gratuliert mir zum Baden.
Zwei schwarze Schuhe in blankem Wichs
betiteln mich „Euer Gnaden“.
Aus meiner tiefsten Seele zieht
mit Nasenflügelbeben
ein ungeheurer Appetit
nach Frühstück und nach Leben.

Joachim Ringelnatz (1883-1934)