Kölner Stadtrat: Catcalling und Bauinvestitionen

In derselben Sitzungswoche verhandelt der Stadtrat zwei Vorgänge, die auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun haben: einen Antrag, Catcalling in die Stadtordnung aufzunehmen, und den Plan der Kämmerin, künftige Bauinvestitionen auf 400 Millionen Euro jährlich zu deckeln. Beide werden voraussichtlich beschlossen. Beide zeigen, wie kommunale Politik gerade funktioniert. Catcalling: Symbol ohne Vollzug Der … Weiterlesen

Beschlossen, nicht gebaut: Was Kölns Radverkehrspolitik wirklich will

In der taz-Reihe „Die Verständnisfrage“ hat Ende 2022 eine Fotografin aus Krefeld, Barbara Schnell, auf die Leserinnenfrage geantwortet, warum sie als Autofahrerin nicht längst aufs Rad umgestiegen sei. Ihre Antwort fiel bemerkenswert nüchtern aus: Sie würde gern, aber die Stadtgestaltung priorisiere das Auto, Fahrradstraßen seien keine, die 1,50-Meter-Abstandsregel werde nicht durchgesetzt, parkende Autos ragten in … Weiterlesen

Kölner Rheinuferpromenade: Stillstand mit Methode

Es könnte eine neue olympische Disziplin geben. Austragungsort: die Kölner Rheinuferpromenade zwischen Schokoladenmuseum und Hohenzollernbrücke. Gewertet wird, wer es schafft, auf engstem Raum Fußgänger, E-Bikes, Rennräder, Rikschas und E-Scooter gleichzeitig zu navigieren, ohne Nervenzusammenbruch oder Kollision. Trainingsmöglichkeiten bestehen täglich, bei gutem Wetter auch stündlich. Der Witz wäre zum Lachen, wenn die Realität nicht so ernüchternd … Weiterlesen